Kurzberichte

Anastasiia Moskovets über ihre Teilnahme an der EURAM Konferenz in Reykjavik im Juni 2018

Dank der Förderung durch das Büro für Gleichstellungsfragen konnte ich an der jährlichen European Academy of Management (EURAM) 2018 vom 19.-22.06.2018 in Reykjavik teilnehmen.

Anastasiia Moskovets Reykjavik

Die EURAM Konferenz ist eine der größten internationalen Tagungen ihrer Art und bietet Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich auf hohem fachlichem Niveau mit Kollegen über aktuelle Fragestellungen auszutauschen und sich darüber hinaus umfassend über den neuesten Stand der Wissenschaft zu informieren. Im Rahmen der Jahrestagung der EURAM Konferenz durfte auch ich mein Paper “The Effect of Internationalization on Firm Performance: Contingent Role of the External Environment” dem internationalen Fachpublikum vorstellen. Die Diskussionen zu meinem Thema, sowie der weitreichende Input aus anderen Vorträgen, werden mir sicherlich helfen die Qualität meiner Arbeit weiter zu steigern. Deshalb möchte ich mich hiermit herzlich bei dem Büro für Gleichstellungsfragen bedanken, dass sie mir die Möglichkeit geboten haben an dieser Konferenz teilzunehmen.

 

Olga Metzger über ihre Teilnahme an der CESS/ Essex Summer School an der University of Oxford im Juni/ Juli 2018

Vom 24.06. - 06.07.2018 besuchte ich die Summer School des Nuffield Centre for Experimental Social Sciences der Universität Oxford. Dieser äußerst lehrreiche Aufenthalt konnte mithilfe der finanziellen Unterstützung durch das Büro für Gleichstellungsfragen realisiert werden, wofür ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.   

Olga Metzger Oxford

Die Summer School bot 20 nationalen und internationalen Doktoranden und Doktorandinnen die Möglichkeit, einen weitreichenden Einblick in Methoden der experimentellen Sozialforschung zu erhalten.  Die Hauptmodule wurden von namhaften Forschern und Forscherinnen des Nuffield Centre for Experimental Social Sciences vermittelt. Diese wurden durch Vorträge von externen, weltweit anerkannten Forschern und Forscherinnen zu unterschiedlichen Spezialthemen im Zusammenhang mit sozialwissenschaftlichen Experimenten ergänzt. Zudem hatten alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit, eigene Ideen und Arbeiten zu präsentieren, welche zusammen mit den Dozenten und Dozentinnen diskutiert wurden. Letzteres bot mir eine wunderbare Möglichkeit, mein experimentell orientiertes Vorhaben, welches ich im Zuge der Abschlussphase meiner Promotion realisieren möchte, vorzustellen und sehr hilfreichen Input für dessen Umsetzung zu bekommen. Insgesamt leistete die Summer School einen einschlägigen Beitrag zum Ausbau meiner Methodenkompetenzen, was nicht nur für mein in Kürze bevorstehendes Projekt, sondern auch für die von mir angestrebte weitere wissenschaftliche Karriere eine außerordentliche Bereicherung darstellt.

 

Johanna Kasper über ihre Teilnahme beim "Joint IEEE EMC and APEMC Symposium" in Singapur im Mai 2018

Mit elektromagnetischer Verträglichkeit hatte fast jeder schon zu tun. Wenn das Radio oder der Lautsprecher knackt und rattert, weil ein Anruf auf das Handy eingeht, ist das im „normalen“ Leben nervig, kann aber in der Industrie, im Krankenhaus oder beim Autofahren gefährlich werden. Kabel im Radio funktionieren dann wie eine Antenne, die Funksignale aus dem Telefon aufnimmt. Das führt zu Störungen im Gerät.

In diesem Jahr fand das „Joint IEEE EMC and APEMC Symposium“ vom 14.-17. Mai 2018 in Singapur statt. Auch im Rahmen der Forschungsarbeit der Doktorandin Johanna Kasper steht die elektromagnetische Verträglichkeit im Vordergrund. Auf der Konferenz hat sie zum Thema „Electromagnetic Field Coupling to Planar and Triangular Multiconductor Transmission Lines in a Reverberation Chamber” ein Paper eingereicht und darüber referiert. Das Papier entstand innerhalb des Partnerprogramms German-Russian Institute of Advanced Technology (GRIAT) zwischen der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und des KAI in Kazan.

Johanna Kasper Singapur

Auf diesem einzigartigen Symposium, konnten internationale Kollegen wieder getroffen und neu kennengelernt und die neusten Forschungsarbeiten und -ergebnisse ausgetauscht werden. Neben interessanten Forschungsbeiträgen, einer einzigartigen Stadt und einer fabelhaften Zeit mit internationalen Kollegen, gab es noch ein weiteres Highlight für das Forschungsteam der OvGU:

Für die zugehörige Veröffentlichung, die Frau Kasper unter Mitarbeit ihrer Kollegen Mathias Magdowski, den Studenten Rushan Anamov, Marat Gimranov, dem russischen Kollegen Evgenii Federov und den Professoren Ralf Vick und Andrey Ferenets, wurde sie von 450 eingereichten Papieren mit dem „Best Paper Award des IEEE EMC“ gekürt! Wir gratulieren Frau Kasper und ihren Kollegen ganz herzlich!

 

Christine Lücke über ihre Teilnahme an der SOLE Conference in Toronto im Mai 2018

LückeDank der Förderung durch das Büro für Gleichstellungsfragen konnte ich an der jährlichen Society of Labor Economists Tagung (SOLE) 2018 vom 04.-05.05.2018 in Toronto teilnehmen.
Die SOLE ist eine bedeutsame und anerkannte Konferenz im Bereich der Arbeitsmarktökonomik. Dementsprechend war das Programm voll spannender und vielversprechender Vorträge. Die Tagung umfasste eine große Spannweite an Themen und auch Methoden. Diese reichten von theoretischen Modellierungen zu (Feld-)Experimenten, ökonometrischen Arbeiten bis hin zu neuesten Methoden, wie Machine Learning. Mein eigener Vortrag befasste sich mit den Auswirkungen eines Arbeitsplatzverlustes des Ehemanns auf die Scheidungswahrscheinlichkeit eines Ehepaares und war in einer Session zu Heirat und Scheidung eingeordnet. Die Präsentation, die Diskussion und vor allem auch der informelle Austausch zwischen den Sessions brachten viele neue Erkenntnisse und Ideen.
Die Tagung lieferte neuen Input für mein bestehendes Projekt, aber auch für zukünftige Forschungsarbeiten. Die von der Konferenz ausgegangen Impulse werden sicherlich dabei helfen, die Qualität des Papieres weiter zu steigern, was letztendlich auch die Publikationschancen steigern wird. Ich danke dem Büro für Gleichstellungsfragen herzlich dafür, mir die Tagungsreise ermöglicht zu haben. 

 

Carolin Mehlmann
über ihren Forschungsaufenthalt am Kanadischen Meteorologischem Zentrum in Montreal im April 2018

MehlmannDank der Unterstützung des BMBF Professerinnenprogramm II konnte ich gemeinsam mit Dr. Lemieux fünf Wochen am kanadischen meteorologischen Zentrum in Montreal forschen. Dr. Lemieux ist einer der führenden Wissenschaftler im Bereich von Meereis- simulationen. In Montreal habe ich den in Magdeburg entwickelten numerischen Ansatz in das Eisvorhersage Model des metrologischen Instituts implementiert. Es zeigte sich, dass unsere Methoden mit realistischen Daten eingesetzt werden können und im Bereich von örtlich hochaufgelösten Simulationen robuster sind als der bisherige verwendete numerische Ansatz. Gemeinsam mit Dr. Lemieux nahm ich an einer Expedition des kanadischen Wetterdienstes auf arktischem Festeis in Nain teil. Wir installierten eine Wetterstation und zwei Driftbojen im Eis. Diese senden Daten an das meteorologische Institut, die dann mit den Vorhersagen der Modelle abgeglichen werden. Dieses Vorgehen dient zur Validierung und Verbesserung der Vorhersagemodelle.
Während meines Aufenthaltes in Montreal hatte ich die Gelegenheit an dem wöchentlichen Seminar der Meereisgruppe der McGill Universität teilzunehmen. Darüber hinaus bot sich mir die Möglichkeit den Polar Prediction Workshop 2018 in Montreal zu besuchen. Eine tolle Gelegenheit mit den Forschern über die in der Anwendung relevanten Frage -stellungen und Probleme zu diskutieren. Auf der Exkursion sowie dem Polar Prediction Workshop konnte ich Kontakte zu weiteren Wissen- schaftlern in Bereich polaren Meereis-vorhersage knüpfen. Mit Prof. Tremblay von der McGill University in Montreal ist so eine Kooperation zu meiner Arbeitsgruppe entstanden. Ich danke dem Büro für Gleichstellungsfragen für die Finanzierung meines Forschungsaufenthaltes, indem ich mich auf persönlicher und wissenschaftlicher Ebene weiterentwickeln konnte.

 

Susanne Kuczyk über ihre Teilnahme am Dreiländerkongress in Graz im April 2018

KuczykDurch die Übernahme der Kosten aus BMBF-Mitteln im Rahmen des Professorinnenprogramms II, das dem weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs auch Tagungsreisen ermöglichen soll, konnte ich mit einem eigenen Beitrag am diesjährigen Dreiländerkongress zum Thema „Soziologische Analysen von Alter, Arbeit und Gesundheit" an der Karl-Franzens-Universität in Graz teilnehmen. Dort trafen sich Fachvertreter_innen der Sektionen Gesundheits- und Medizinsoziologie der österreichischen und der deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie des Forschungskomitees Gesundheitssoziologie der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie, um theoretische sowie quantitative und qualitative empirische Beiträge zum Zusammenhang von Arbeit, Gesundheit und Alter im Rahmen unterschied­ licher Panels mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen vorzustellen, in einen Austausch zu kommen und sich untereinander zu vernetzen.
Im Rahmen des Panels „Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit" konnte ich zusammen mit Dr. Carsten Detka einen Beitrag zur Bedrohung der Beschäftigungsfähigkeit in der Arbeit im Feld der stationären Kinder- und Jugendhilfe  präsentieren.  Dabei wurden empirische  Ergebnisse  aus unseren  Projekten ,,Präventive Gesundheitsstrategien - aus BEM lernen" (Projektleitung: Prof. Dr. Heike Ohlbrecht, Dr. Carsten Detka; Projektbearbeitung: Susanne Kuczyk, Bianca Lange) und „Chancen und Barrieren in der Berufseinmündung im Bereich Kinder- und Jugendhilfe" (Projektleitung: Dr. Carsten Detka) vorgestellt. Unser Fokus lag auf spezifischen Bedingungen, die in diesem Arbeitsbereich mit besonderer Wucht wirken und die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden beeinträchtigen können, sodass Beschäftigte  entweder  schon in jungen Jahren  psychisch erkranken  oder aber sehr frühzeitig nach ,,Fluchtwegen" aus diesem Arbeitsbereich suchen.
Unser Beitrag reihte sich inhaltlich anschlussfähig in den Ablauf des Panels insgesamt ein, in dessen Rahmen zunächst die Schweizerin Anna Gonnon zu Aushandlungsprozessen psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit in Unternehmen referierte, dann Prof. Dr. Heike Ohlbrecht und Bianca Lange Ergebnisse unseres Projekt „Präventive Gesundheitsstrategien - aus BEM lernen" vorstellten, Prof. Dr. Frerich Frerichs von der Universität Vechta zu Perspektiven der Laufbahngestaltung bei gesundheits­ bedingten begrenzten Tätigkeitsdauern vortrug und zum Abschluss Michael Niehaus von der BAuA und Susanne Bartei vom Bundesverband deutscher Berufsförderungswerke ein Projekt zu Tätigkeits­ wechseln als eine Möglichkeit der präventiven Gestaltung von Erwerbsbiografien (TErrA) vorstellten.  Im Panel kam ein intensiver Austausch zu den Vorträgen zustande, der sich im Anschluss fortsetzte.

 

Antonia Richter über ihre Teilnahme an der Tagung "Genees & Kunst 18" in Den Haag im März 2018

Die Förderung über das Büro für Gleichstellungsfragen ermöglichte es mir, aktiv an der Tagung „Genees & Kunst 18“ am 29.03.2018 in Den Haag teilzunehmen. Dieses Symposium wurde von der Nederlandse Vereniging voor Dans- en Muziekgeneeskunde (NVDMG) veranstaltet und fand in der „Lourdeskerk“ im Stadtbezirk Scheveningen statt.Antonia Richter Den Haag

Zunächst hatte ich dort die Möglichkeit, zahlreichen hervorragenden und äußerst vielfältigen internationalen Beiträgen aus dem Bereich der Musiker- und Tanzmedizin zu lauschen. Am Nachmittag durfte ich schließlich selbst meinen Vortrag zum Thema “Physical and mental complaints and their correlation with the Singing Voice Handicap Index in professional singers” präsentieren. Darin stellte ich dem versammelten Fachpublikum erste Ergebnisse aus meiner Promotionsarbeit „Objektive und subjektive Einschätzung der stimmlichen Beanspruchung von Berufssängern“ vor. Dieser widme ich mich derzeit als Promotionsstipendiatin der Medizinischen Fakultät im Bereich Arbeitsmedizin und in Kooperation mit der Univ.-HNO-Klinik der OvGU Magdeburg.

Den passenden abendlichen Abschluss des Symposiums bildete eine Tanzperformance der Dutch Don’t Dance Devision. Rückblickend lässt sich sagen, dass es sich um eine sehr erfolgreiche und informative Kongressreise handelte. Ich konnte mich aus erster Hand über aktuelle Forschungsergebnisse aus aller Welt informieren, Denkanstöße mitnehmen und Teile meiner Arbeit nach außen tragen. Ich möchte mich herzlich für die Unterstützung des Vorhabens durch das Büro für Gleichstellungsfragen bedanken.

 

Bianca Lange und Josephine Jellen über ihre Teilnahme am Global Congress for Qualitative Health Research in Sun City, Südafrika im März 2018

Mit der Unterstützung des Büros für Gleichstellungsfragen konnten wir im März 2018 am Global Congress for Qualitative Health Research in Sun City, Südafrika, teilnehmen. Der jährlich in einem anderen Land stattfindende Kongress bietet eine der wenigen Möglichkeiten auf internationaler Ebene in den gesundheitswissenschaftlichen Austausch zu gehen. Wir konnten mit zwei Beiträgen ausgewählte Forschungsaspekte der in Deutschland diskutierten Themen im Panel „Globalisation of Qualitative Research: Redress, Rejuvenate and Research“ präsentieren.

Im Beitrag „Return to work and stay at work – How does a company integration management succeed?” wurden Ergebnisse aus der qualitativen Studie “Präventive Gesundheitsstrategien- Aus BEM lernen” vorgestellt. Inbesondere wurden dabei auf Gelingensbedingungen und Hemmfaktoren für das in Deutschland seit 2004 eingeführte Instrument des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) dargestellt, aus dBianca Lange Südafrikaenen heraus Möglichkeiten abgeleitet wurden, wie die Ergebnisse bezüglich bisher gemachter Erfahrungen im Vorfeld, im Zugang und nach einem Abschluss von BEM für die Ableitung Präventiver Maßnahmen bei angehender Bedrohung der Beschäftigungsfähigkeit im Vorfeld von BEM genutzt werden können.

Der Beitrag „Challenges for Qualitative Health Research in Germany“ fokussierte auf die, im Vergleich zu anderen Ländern, wie bspw. Südafrika oder die USA, divergierenden Professionalisierungsprozesse im Gesundheitssektor und den damit einhergehenden Herausforderungen, die sich für die Gesundheitswissenschaften vollziehen. Darüber hinaus wurde das DFG-Netzwerk „Qualitative Gesundheitsforschung“ als interdisziplinäre, wissenschaftliche Plattform zum Austausch und Kooperation von Gesundheitswissenschaftler*innen vorgestellt.

Neben der Tagungsteilnahme war es uns ebenso wichtig wenigstens im Ansatz die bewegte Geschichte Südafrikas und ihre Auswirkungen auf die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse begreifen zu können. Im Apartheid Museum in Johannesburg wurden die Beginne staatlicher Diskriminierung, Protestbewegungen sowie die rechtliche Gleichstellung der Bürger*innen Südafrikas in den 1990er Jahren eindrucksvoll dargestellt.

Wir möchten dem Büro für Gleichstellungsfragen an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung unserer Tagungsreise danken, die es uns ermöglichte international als Wissenschaftlerinnen sichtbar zu sein, Kontakte zu anderen Wissenschaftlerinnen im Ausland zu knüpfen und eine beeindruckende Region kennenzulernen.

 

Julia Lange über ihren Forschungsaufenthalt am Forschungszentrum GERAD in Montréal im März 2018 

Lange, JuliaDas Forschungszentrum GERAD (Groupe d’études et de recherche en analyse décisions)  vereint in Montréal Professoren, PostDocs und Doktoranden verschiedener Hochschulen unter einem Dach. In diesem Paradies für NachwuchswissenschaftlerInnen und mit Blick auf eine der Millionenstädte Kanadas durfte ich auf Einladung von Prof. Guy Desaulniers und Dr. Reinhard Bürgy drei Wochen leben und arbeiten. Der Forschungsaufenthalt war Ausgangspunkt eines gemeinsamen Projektes mit dem Ziel der Entwicklung einer Matheuristik für das Job-Shop Scheduling Problem mit Blockierungsbeschränkungen. Im kanadischen Winter angekommen, konnte ich mit Reinhard Bürgy neue Ideen entwickeln, Erkenntnisse austauschen und viele Eindrücke zum wissenschaftlichen Arbeiten in Nordamerika gewinnen. Nach meinem Vortrag im Rahmen des GERAD Seminars erhielt ich außerdem wertvolle Hinweise und Anmerkungen zu meiner Arbeit von Mitarbeitern unterschiedlicher Arbeitsgruppen des GERAD. Nicht zuletzt sorgten gemeinsame Mittags- und Kaffeepausen mit neuen Kollegen wie auch großartige Erlebnisse außerhalb der Universität für eine humorvolle, ereignisreiche und unvergessliche Reise.  Diese Eindrücke und Erfahrungen bereichern mein Arbeiten in Forschung und Lehre und ich danke dem Büro für Gleichstellungsfragen der OvGU für die Förderung dieses Forschungsaufenthalts.

  

Anastasiia Moskovets
über ihren Forschungsaufenthalt an der Feevale University in Novo Hamburgo im März 2018

Moskovets_1I would like to kindly thank the Gender Office for giving me an opportunity to make my research stay at Feevale University, Novo Hamburgo, Brazil, happen! Within the framework of the project “The analysis of business model innovation and the relation to the internationalization process”, I was pleased to join the team of Brazilians researchers in March 2018. Moreover, I attended three Tech parks: Feevale Techpark, Technosinos and Technopuc in order to understand the specification of the creative industries and innovative environment. This experience and well as networking connections helped me a lot to collect the data for my dissertation project and to advance my doctoral thesis. In addition, I had an opportunity to learn more about Brazilian culture and the teaching process there. During my stay, I was joining the classes as well as giving speeches and interacting with students at Feevale University. Overall, the research stay at Feevale University helped to develop myself both professionally and personally and I am extremely thankful for this experience!

 

 

Viktoria Wiedmeyer über ihre Teilnahme am ProcessNet-Jahrestreffens in Bremen im März 2018

WiedmeyerIm Rahmen des ProcessNet-Jahrestreffens Bremen der Fachgruppe Kristallisation präsentierte ich am 08. März 2018 einen Forschungsbeitrag. Das Treffen fand zeitgleich mit anderen Fachgruppen wie der Partikelmesstechnik statt und es waren Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung anwesend. So erhielt ich einen guten Überblick über die aktuellen Fragestellungen in der deutschen Kristallisationsgemeinschaft und einen Einblick in die Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf industrielle Prozesse. In der industriellen Kristallisation tritt bei hohen Suspensionsdichten oft Aggregation auf. Mein Vortrag hatte die „Experimentelle Aggregation im Wirbelschichtkristaller zur Modellierung von Aggregationskernen“ zum Thema. Ich konnte auf der Tagung experimentelle Ergebnisse aus einem Wirbelschichtkristaller zeigen und ein Verfahren zur schnellen Berechnung von Populationsbilanzen vorstellen, das für die Modellierung und Simulation der Aggregation anhand der Messdaten genutzt werden kann. Neben meinem Beitrag gab es in diesem Jahr eine große Anzahl an Beiträgen aus dem Bereich der Aggregation und Form von Kristallen. So erhielt ich auf der Konferenz nach den Vorträgen und an den Postern Feedback und Ideen zu meiner eigenen Forschung. Außerdem hatte ich die Möglichkeit andere Doktoranden aus der Fachgemeinschaft wiederzutreffen und sich über die Fortschritte auszutauschen.

 

Verena Wackershauser und Frauke Kühn über ihren Forschungsaufenthalt an der University of South Florida in Tampa und über ihre Teilnahme am CBC Software Workshop in Orlando im Februar/März 2018

Wackershauser und Kühn_1Wir danken dem Büro für Gleichstellungsfragen für die Förderung unseres Forschungsaufenthalts an der University of South Florida in Tampa und der Möglichkeit an einem Workshop in Orlando teilzunehmen.

Auf Einladung von Dr. Dipayan Biswas, Experte im Bereich der Sensorikforschung, verbrachten wir zwei Wochen an der University of South Florida und konnten somit einen Einblick in das Promotionsleben an einer amerikanischen Universität erhalten. Nach unserer Landung Sonntagabend hatten wir nicht viel Zeit unseren Jet-Lag auszukurieren, da bereits Montagfrüh um 9 Uhr das erste Seminar auf dem Programm stand, in welchem uns Herr Dr. Biswas in die Tiefen der Sensorik einführte. In dem Seminar lernen die Promotionsstudierenden Artikel detailliert zu analysieren und zu diskutieren, um kreative Forschungsideen eigenständig zu entwickeln. Während unserer Gespräche mit den amerikanischen Promotionsstudierenden wurden die Unterschiede zu unserem System sehr schnell deutlich. So sind die ersten beiden Promotionsjahre geprägt von Seminaren (Artikeldiskussion, Statistik, Psychologie, etc.), gefolgt von Forschung und Lehre ab dem dritten Jahr. Neben den Seminaren war es für uns besonders gewinnbringend, den Professorinnen und Professoren der Wirtschaftsfakultät sowie den zugehörigen Studierenden unsere eigene Forschung präsentieren zu können. Da die Professorinnen und Professoren sehr häufig als Reviewer hochrangiger Journals angefragt werden, haben wir sehr viele nützliche Hinweise für zukünftigen Forschungsprojekte und Publikationsmöglichkeiten erhalten. Die Feedbackdiskussion wurde erweitert um zahlreiche persönliche und äußerst motivierende Gespräche mit Herrn Dr. Biswas, in denen er verdeutlichte wie man in der Forschungs-Community ‚Fuß fasst‘. Zugleich bot er seine Unterstützung beim Ausbau unseres persönlichen Netzwerks an. Herr Dr. Biswas hatte während der zwei Wochen jederzeit ein offenes Ohr für uns und bestärkte uns bei Kaffee und Donuts in unseren Vorhaben!

Wir wären sehr gerne noch länger bei ihm an der University of South Florida geblieben, allerdings führte uns unsere nächste Reise weiter nach Orlando, wo zwei lange, intensive Workshop-Tage auf uns warteten. Hier lernten wir die Sawtooth-Familie kennen! Uns wurde sehr schnell klar, dass uns diese Menschen nicht nur fachlich beeindrucken konnten, Wackershauser und Kühn_2sondern es auch verstanden neue Teilnehmer herzlich und charmant aufzunehmen. Daher war es nicht verwunderlich, dass wir trotz Erschöpfung und Information-Overload abends noch mit einigen Lehrern, Vortragenden und Teilnehmern in netter Runde zusammensaßen. Der Workshop hat uns nicht nur für unsere weitere Forschung gewappnet, sondern auch neue internationale Projektideen hervorgebracht. Sehr gefreut haben wir uns über neue Einladungen zu zukünftigen Forschungsaufenthalten und Jobangebote. Die Tatsache, dass der Workshop in Disney World stattfand, war noch ein sehr schönes Add-on.

Insgesamt haben wir aus den zweieinhalb Wochen neue Kontakte und Forschungsideen, tiefergehende Methodenkenntnisse, interessante Einblicke in den Publikationsprozess, einen Haufen Motivation und jede Menge spaßige Erinnerungen mit nach Deutschland genommen. Wir raten jedem, die Chance auf einen solchen Forschungsaufenthalt zu nutzen und hoffen, dass es auch bei uns nicht die letzte Reise war. 

 

Anneke Meyer über ihre Teilnahme an der NAMIC-Project Week in Boston im Januar 2018

 MeyerAnfang Januar nahm Anneke Meyer an der NAMIC-Project Week in Boston teil. Die NAMIC (National Alliance for Medical Image Computing) wurde 2005 gegründet, um eine Infrastruktur zu errichten, die die biomedizinische Forschung unterstützt. Die Project Week ist ein 5-tägiger Workshop, bei dem jeder Teilnehmer ein eigenes Projekt am Beginn der Veranstaltung vorstellt und dieses sowie ggf. andere Projekte gemeinsam mit anderen teilnehmenden Wissenschaftlern bearbeitet.
Ihr Projekt widmete sich der automatischen Bestimmung von Gewebegrenzen (Segmentierung) der anatomischen Zonen der Prostata in MRT-Daten mittels Deep Learning. Das generierte Wissen über die anatomischen Zonen ist wichtig für die Planung von Interventionen und Tumorbehandlungen. Bei der Zonensegmentierung handelt es sich um ein größeres Projekt, das letztes Jahr auf der Project Week initiiert wurde und nun in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Harvard Medical School durchgeführt wird. In der Woche in Boston konnte Anneke Meyer Fortschritte bei der Zonensegmentierung erarbeiten und die nächsten Schritte für eine gemeinsame Veröffentlichung besprechen. Zudem hatte sie auch die Möglichkeit, mit anderen internationalen Wissenschaftlern ehemalige sowie zukünftige Projekte weiter zu entwickeln und zu planen.

 

Katrin Beer über ihre Teilnahme am Workshop „Global Environmental Governance Today – Actors, Institutions, Complexity“ in Lund im Oktober 2017

BeerAus dem Fonds zur Förderung von Tagungsreisen und Forschungsaufenthalten von Nachwuchswissenschaftlerinnen der OVGU wurde für die Doktorandin Katrin Beer die Teilnahme an einem PhD-Kurs in Schweden finanziert.
Der Kurs mit dem Titel „Global Environmental Governance Today – Actors, Institutions, Complexity“ fand vom 16. – 20. Oktober 2017 im Rahmen der ClimBEco Graduate School an der Universität Lund statt und wurde von Ina Möller and Dr. Fariborz Zelli vom Department of Political Sciences durchgeführt. In diesem einwöchigen internationalen Workshop erarbeiteten Promovierende aus geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen gemeinsam Schlüsselkonzepte aus den Fachbereichen Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen und wandten diese in Simulationen und interaktiven Sessions auf konkrete Fallbeispiele der globalen Umweltpolitik an.
Katrin Beer steht am Beginn ihrer Promotion zu Bioenergiepolitik in Deutschland am Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung an der OVGU. Die Ethnologin und Geographin nutzte den interdisziplinären und internationalen Workshop zu globaler Umweltpolitik, um die theoretische Basis für ihre Doktorarbeit zu erarbeiten.

 

Leonie C. Steckermeier über ihre Teilnahme an der 15. ISQOLS-Konferenz in Innsbruck im September 2017

SteckermeierDie Fördermittel des BMBF/Professorinnen Programm II zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses (Promovierende und Postdoktorandinnen) für Tagungsreisen haben mir ermöglicht, einen Artikel aus meiner kumulativen Dissertation auf der 15. Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Studien zur Lebensqualität (ISQOLS) in Innsbruck zu präsentieren.
Der Beitrag befasst sich ausgehend von Amartya Sens Capabilities Approach mit der Bedeutung von Autonomie und Sicherheit für das Wohlbefinden von Kindern. Anhand von transnationalen Individualdaten zum Wohlbefinden von Kindern in 16 Ländern (N=14.406) wird untersucht, welche Bedeutung Sicherheit zuhause, in der Schule und in der Nachbarschaft für das Wohlbefinden von Kindern hat, und ob dieser Zusammenhang durch die individuelle Zufriedenheit der Kinder mit ihrer Selbstbestimmung moderiert wird. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass mit steigender Zufriedenheit mit der eigenen Selbstbestimmung die negativen Effekte von Unsicherheit auf das Wohlbefinden der Kinder abnehmen. Der Beitrag eröffnet eine neue methodische Umsetzung des Capabilities Approach und unterstreicht den Wert von Selbstbestimmung im Leben von jungen Menschen.
Die Präsentation meines Beitrags auf der 15. ISQOLS-Konferenz war eine ausgezeichnete Möglichkeit, meine Forschung einer internationalen und interdisziplinären Audienz vorzustellen. Das Feedback aus meinem Panel hat ebenso zur Verbesserung meines Beitrags beigetragen wie der umfassende Input aus anderen Vorträgen und aus Gesprächen mit anderen Wissenschaftler_innen.

 

Dr. Maryna Prus über ihren Forschungsaufenthalt an der Comenius Universität in Bratislava im Juli 2017 

Das Ziel des Forschungsaufenthalts war die Fortsetzung und Intensivierung der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit mit Prof. Radoslav Harman, Comenius University Bratislava, an dem Thema „Exaktes Optimales Design für die Vorhersage in Modellen mit zufälligen Parametern“, die in Juni 2017 in Magdeburg angefangen hat.
Die Reise nach Bratislava hat es ermöglicht die ersten Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Paper zu formulieren. Dieses Paper ist als ein Preprint online verfügbar (R., Harman and M., Prus „Computing optimal experimental designs with respect to a compound Bayes risk criterion“).
Außerdem diente die Reise dem Austausch mit anderen Wissenschaftlern, die in Bratislava an ähnlichen Themen arbeiten, woraus einige Richtlinien für die zukünftige Forschung sich entwickelt haben.
Somit war der Forschungsaufenthalt in Bratislava äußerst hilfreich für meine weitere wissenschaftliche Karriere. 

 

Viola Borchardt über ihre Teilnahme an der Jahrestagung der OHBM in Vancouver im Juni 2017 

BorchardtBei der Konferenz der Organization of Human Brain Mapping (OHBM) in Vancouver vom 25. Juni bis 29. Juni 2017 konnte ich eine Vielfalt an unterschiedlichen Themen, Meinungen und Blickwinkeln in Bezug auf die Auseinandersetzung mit neuen Methoden kennen lernen und Ideen für künftige Projekte sammeln.
Bei zahlreichen Vorträgen in Symposien und Vorlesungen konnte ich mich über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der funktionellen Bildgebung des Gehirns informieren. Die Präsentation eigener Ergebnisse in Form eines Posters und die rege Diskussion mit interessierten Wissenschaftlern, die ähnliche Fragestellungen behandeln, hat mir viele Erkenntnisse gebracht und ich konnte neue Anregungen für die Interpretation und weitere Auswertungen gewinnen.
Des Weiteren bekam ich die Chance, mit einem Wissenschaftler aus London zu sprechen. In aktuellen Arbeiten beziehe ich mich auf dessen theoretisches Model zur Fokus von Aufmerksamkeit und es war eine einmalige Gelegenheit, über unser Paradigma und die Einordnung der Ergebnisse in das Modell zu diskutieren.
Nebenbei traf ich bekannte Forscher aus vielen Teilen der Welt und konnte sowohl alte Kontakte pflegen als auch neue knüpfen.
Ohne die Förderung durch das Büro für Gleichstellungsfragen wäre es mir nicht möglich gewesen, diese Erfahrungen zu sammeln und dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

 

Urte Kägebein über ihre Teilnahme an der Konferenz ISMRM 25th Annual Meeting & Exhibition in Honolulu im März 2017

KägebeinMein Forschungssc hwerpunkt ist die interventionelle Magnetresonanztomographie (MRT), bei derer wir durch die Nutzung von vielseitig verfügbaren MRT Standardgeräten eine routinemäßige, bildgestützte minimal-invasive Diagnostik und Therapie von Tumoren und Metastasen der Leber erreichen wollen. Die Tumore werden hierbei durch die Nutzung von Mikrowellenablationsgeräten, die lokal eine hohe Hitze erzeugen, zerstört. Das Ziel ist es ähnlich zur chirugischen R0-Reseketion eine A0-Ablation und somit eine komplette Zerstörung des Tumors zu gewährleisten. Hierfür ist es von besonderer Bedeutung, dass die Temperaturausbreitung und deren Verlauf im Gewebe kontinuierlich während der Ablation beobachtet wird, damit auf der einen Seite eine vollständige Zerstörung gewährleistet werden kann und auf der anderen Seite gesundes Gewebe verschont wird. Die MRT hat die einzigartige Möglichkeit Temperaturen in Echtzeit in-vivo zu messen. Allerdings wird diese durch Bewegungen enorm verfälscht, weshalb eine adäquate Temperaturmessung in der Leber schwierig ist. Während der Ablation befindet sich eine Ablationsnadel in der Leber, die sich kontinuierlich mit der Leber mit bewegt. Daher war meine Idee, dass das distale Ende der Nadel durch das externe optische hoch-präzise MR-kompatible Moiré Phase Trackingsystem kontinuierlich getrackt werden könnte. Die globalen Bewegungsinformationen können genutzt werden, um die Temperaturmessung lokal in der Leber um die Ablationsnadel entsprechend zu korrigieren. Die ersten Experimente in Kombination mit einem Bewegungsapparat und einem ex-vivo Gewebe zeigten deutliche Verbesserungen der Temperaturmessung bei Nutzung des Trackingsystems und entsprechender Korrektur. Diese ersten Ergebnisse konnte ich durch die Unterstützung des Büros für Gleichstellungsfragen auf der ISMRM Konferenz (22.04 – 27.02.2017), welches die weltweit größte Konferenz im Bereich der MR-Bildgebung ist, als Poster vorstellen. Dort hatte ich die einmalige Gelegenheit mit einem international gemischten Publikum aus den verschiedensten Bereichen (Physiker, Ingenieure, Informatiker, Mediziner) interdisziplinär das Potential als auch mögliche Verbesserungen oder Veränderungen meines Forschungsansatzes innerhalb verschiedenster Sessions zu diskutieren. Dies führte auch dazu, dass ich international Kontakte knüpfen konnte. Zusätzlich besuchte ich Sessions über weitere Teilgebiete der MRT-Technologie, um mein Wissen zu verbreitern und auch neue Forschungsideen zu generieren. Sehr positiv ist hierbei hervorzuheben, dass die Konferenz vielfältige Veranstaltungsformate (Scientific Session, Study Group Session, Traditional/electronic Poster Session, Educational Session …) nutzte, damit die unterschiedlichsten Forscher gemeinsam neues Wissen austauschen und diskutieren konnten. Zusammenfassend kann ich mich somit nur beim Büro für Gleichstellungsfragen der OVGU bedanken, dass sie mir diese einmalige Möglichkeit geboten haben an dieser Konferenz teilzunehmen.

 

Danja Sonntag über ihren Forschungsaufenthalt an der Universität Lund im März/April 2017

SonntagVom 1. März bis zum 30. April 2017 konnte ich einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Lund (Schweden) verbringen. Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt durch eine Förderung im Rahmen des Professorinnenprogramms II des BMBF, die ich durch das Büro für Gleichstellungsfragen der OvGU erhalten habe. Während meiner Zeit in Schweden konnte ich mit ausgezeichneten Wissenschaftlern zusammenarbeiten, die führend auf ihrem Gebiet sind, und regelmäßig in hochklassigen Zeitschriften publizieren. Durch die sehr enge Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt, meinen Forschungsbereich erweitert und ein Stück weit durch diverse Unternehmungen nach Feierabend die Kultur näher kennen gelernt. Ich bin überzeugt davon, dass ein derartiger internationaler Forschungsaufenthalt ein wichtiger Baustein für eine weitere Karriere in der Wissenschaft ist und ich in Zukunft weiter davon profitieren werde.

  

Kerstin Reckrühm über ihren Forschungsaufenthalt an der Macquarie University im März 2017

ReckrühmIch arbeite als Doktorandin am Institut für Mathematische Stochastik und ich forsche im Bereich der Change-Point Analyse. Mit der Unterstützung des Büros für Gleichstellungsfragen konnte ich einen einmonatigen Forschungsaufenthalt in Australien verbringen. Dabei hatte ich die Möglichkeit, mit einem Kollegen der Macquarie University in Sydney zusammenzuarbeiten und meine theoretisch entwickelte Methode auf einen realen Datensatz anzuwenden, was im Hinblick auf meine Promotion sehr wichtig ist. Zudem konnte ich für einen Vortrag an der Swinburne University of Technology nach Melbourne reisen. Der wissenschaftliche Austausch mit den Kollegen in Sydney und Melbourne war für mich sehr bereichernd, da es mir neuen Input für meine Forschung gegeben hat und den Grundstein für mögliche Kooperationen gelegt hat. Diese Forschungsreise war jedoch nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht, sondern auch für mich persönlich eine unglaublich schöne Erfahrung. Ich hatte die Gelegenheit, dieses faszinierende Land kennenzulernen. Zudem hat meine Gastfamilie in Sydney mit ihrer offenen und herzlichen Art meinen Aufenthalt perfekt gemacht.

 

Silke Kassebaum über ihre Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung der KGC und am 6. Landesweiten Tag der Genderforschung in Magdeburg im November/Dezember 2017)

Kassebaum

Als externe Doktorandin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bin ich in der besonderen Situation, der Universität in gewisser Weise anzugehören und gleichzeitig im europäischen Ausland wohnhaft sein zu können, was für mich momentan die bestmögliche Vereinbarung meiner Lebensumstände bedeutet. Trotzdem stellt mich diese Konstellation von Herausforderungen, die insbesondere die Finanzierung und den Zugang zum wissenschaftlichen Austausch und zur Teilhabe an forschungsrelevanten Veranstaltungen betrifft. Vor diesem Hintergrund war die Inanspruchnahme der Förderung von Tagungsreisen & Forschungsaufenthalten durch das Büro für Gleichstellungsfragen eine große Hilfe, die es mir ermöglichte an zwei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen in Deutschland teilzunehmen. Dadurch konnte ich meine Forschung sichtbarer machen und mein Netzwerk erweitern.

 

Letzte Änderung: 06.09.2018 - Ansprechpartner:

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