DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Die DFG ist die Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland und dient dieser in all ihren Zweigen. Organisiert ist die DFG als privatrechtlicher Verein, der seine finanziellen Mittel zum größten Teil von Bund und Ländern erhält. Ihre Mitglieder sind forschungsintensive Hochschulen - auch die OVGU -, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Verbände sowie die Akademien der Wissenschaften. Der DFG ist die Gleichstellung in der Wissenschaft ein wichtiges Anliegen, ensprechend wurden im Jahr 2008 die „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ verabschiedet. Die DFG beschloss, dass sich die Einrichtungen quantitative Ziele bis zum Jahr 2013 setzen und die Umsetzungsstrategien festschreiben sollten. Die Verantwortung für die Konkretisierung und Umsetzung dieser forschungsorientierten Gleichstellungsstandards lag und liegt bei jeder einzelnen Einrichtung selbst.

Weiteres Vorgehen seit 2013

Wie die Berichte gezeigt haben, wurden sehr viele Maßnahmen umgesetzt und das Thema wird mittlerweile fast durchgängig als Leitungssaufgabe wahrgenommen. Bei der Entwicklung der tatsächlichen Frauenanteile auf den verschiedenen Karrierestufen wurden ebenfalls Fortschritte gemacht, doch sind diese hinter den Erwartungen zurück geblieben. Daher hat die Mitgliederversammlung der DFG am 3. Juli 2013 ein Maßnahmenpaket verabschiedet, welches einen stärkeren Fokus auf die zahlenmäßige Entwicklung der Frauenanteile setzt. Zu diesem Maßnahmenbündel gehört eine jährliche Abfrage bei den Mitgliedshochschulen zu den Frauenanteilen auf den verschiedenen wissenschaftlichen Karrierestufen, die erstmals 2014 gestartet wurde.

Letzte Änderung: 22.02.2018 - Ansprechpartner:

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